Special Food Report für dein Tier

Das große Futter ABC für Hund und Katz!

Katze von Stylegart

 

Sicherlich haben einige von euch bereits mitbekommen, dass ich ein paar miauende Wesen zu Hause habe, zwei an der Zahl und ich bin sooo verliebt in diese Tiere! Mit ihren super verspielten Eigenschaften, ihrem eigenen Karakter und ihren mega vielen witzigen Gesichtsausdrücken sind Katzen definitiv eine Bereicherung für jeden Haushalt! Anfänglich war ich leider ziemlich voreingenommen… eingebildete Tiere, die den Menschen nicht wirklich mögen! Alles quatsch kann ich euch sagen, diese Tiere haben ein selbstsicheres Wesen, können ihre Meinung aufgrund ihres Verhaltens deuten und lassen dich auch spüren, wenn sie einmal sauer sind! Ist das nicht ihr gutes Recht? Das hat keineswegs etwas mit dem Wort „eingebildet“ zu tun, sondern wohl eher mit dem Wort „Gefühle“- eben genau jene, die wir auch haben! Meine Dame des Hauses liebt es mit mir spazieren zu gehen und mein kleiner Mann ist wohl eher der faule Stubentiger, der aber super gern schmust und vor allem die Menschen liebt und jeden Tag dankbar ist, dass er von lieben Wesen aus der Tierrettung und mir und meinem Mann aufgezogen wurde, da er einfach wie Dreck in einem Karton im Wald als Baby ausgesetzt wurde!

Katzen sind super selbstständig, mögen definitiv die Menschen und lassen sich auch ein wenig erziehen, wenn man die Geduld dafür hat! 😉 Ich könnte mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen und daher liegt mir ihr Wohl auch super am Herzen!

Damit es meinen Stubentigern gut geht, ist die Ernährung super wichtig, mittlerweile gibt es einen richtigen „Hype“ in der Tiernahrungsmittelindustrie um Produkte auf Biobasis, ohne Geschmacksverstärker! Wenn ihr eurem tierischen Freund etwas Gutes tun möchtet und ihr Tierarztkosten verringern wollt, dann solltet ihr jetzt unbedingt weiter lesen…denn auch Tiere haben ein Recht auf ausgewogene und vor allem natürliche Kost! Ich möchte euch in diesem Artikel einfach die Vorzüge von Produkten zeigen, die auf Biobasis hergestellt sind und auf was ihr achten solltet, wenn ihr die Nahrung selbst herstellen wollt.

Futtertipps für Hund und Katz

BARFEN- „Bones and raw food“:

Zu Deutsch: Biologisch-Artgerechtes-Rohes-Futter. Die sogenannte „Barf-Fütterung basiert auf rohen Zutaten, die Grundlage dafür ist Fleisch wie zum Beispiel Rind, Geflügel, Kaninchen oder Pferd (bitte keine Schlachtabfälle mit hinzufügen, das kann zu Verdauungsproblemen und Durchfälle führen). Ansonsten sind Eiweißreiche Kost aufgrund von verschiedenen Fleischsorten mit einer relativ guten Verdauungsquote sehr zu empfehlen. Dazu gibt man teilweise Knochen, verschiedene Gemüsesorten, leichtes Obst, Kräuter, sowie verschiedene Öle nach unterschiedlichen Maßeinheiten. Das Gemüse/Obst sollte in jedem Fall fein püriert werden und am besten leicht gegaart sein. Hierbei sei zu beachten, dass einige Gemüse und Obstsorten für Tiere einfach nicht geeignet sind. Daher solltet ihr euch vorab unbedingt informieren, welche Zutaten für euer Tier die richtigen sind.

BARF-Futter selbst herstellen-

5 Notwendigkeiten die ihr hier unbedingt beachten solltet:

  • Die richtige Zusammenstellung aus Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Spurenelementen und Vitaminen (abhängig von der Größe und dem Gewicht des Tieres).
  • Mineralstoffzuführungen und Vitamine in Form von Pulvern sind meist zusätzlich notwendig, da in unserem Gemüse und Obst nicht genügend enthalten ist.
  • Hygienisch einwandfreie Bedingungen (aufgrund der rohen Fleischzutaten können sich schnell Bakterien und Vieren entwickeln, die dann auch für uns Menschen schädlich sein können).
  • Das Alter des Tieres gillt es zu beachten.
  • Mögliche Erkrankungen des Tieres stehen in einem wichtigen Zusammenhang für das BARVEN.

Falls ihr euch an das selbst BARFEN nicht heran traut, gibt es mittlerweile sogenannte BARF-Komplettpakete (meist tiefgefroren) zu kaufen- das spart zum einen Zeit und zum anderen könnt ihr euch sicher sein, dass euer treuer Begleiter auch alle Vitamine und Mineralstoffe bekommt, die er benötigt. Aber auch hier ist sehr wichtig, dass ihr aus seriösen Quellen über den einzelnen Bedarf und die Inhaltsstoffe des Produktes informiert werdet.

All diese Faktoren stehen nun in einem wichtigen Zusammenhang für eine gesunde Ernährung des Tieres. Das BARFEN ist vor allem bei Hundebesitzern gern gesehen. In jedem Fall solltet ihr am besten vorab mit eurem Tierartzt diese wichtigen Aspekte klären, bevor ihr eurem Tier das BARFEN lehrt, denn nicht für alle Tierarten ist solch eine Ernährung zwangsweise die Beste!

Welche Produkte ich für meine Mietzen verwende werde ich euch nun vorstellen…

BIO und 100% Lebensmittelqualität: Natur für meine Mietzen, das Nassfutter:

Tipps für das richtige Nassfutter

Das BARFEN ist bei Katzen leider noch umstritten, ich setze daher auf Produkte, die zum einen Bioqualität enthalten, frei von jeglichen Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und allen Inhaltsstoffen sind, die eben ein Tier in der freien Natur auch nicht zu sich nehmen würde. Außerdem achte ich darauf, dass der Fleischanteil eines Produktes mindestens 60% beinhaltet und wenig „Abfälle“ wie Magen, Niere und Leber enthalten sind. Wichtig ist auch, dass euer Futter wenig bis gar keine Kohlenhydrate enthalten sollte, denn wie wir ja alle wissen, stetzen Nudeln, Reis und Kartoffeln in zu hohen Mengen an und eine Wildkatze frisst eben in der freien Natur auch keine Nudeln! 😉

Damit ihr eine Vorstellung bekommt, für welche Produkte ich mich bei Nassfutter entscheide, liste ich euch nun die Hersteller auf, die in meine Augen tolle Tiernahrung anbieten [Werbung]:

 

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  • Almo nature (erhältlich bei Fressnapf)
  • Yarrah Organic Petfood (erhältlich bei Denns-Biomarkt)
  • Real Nature (erhältlich bei Fressnapf)
  • Premiere (Eigenmarke von Fressnapf)
  • FoodPrint (erhältlich bei Fressnapf)
  • Cats finefood (erhältlich bei Fresnapf)
  • Kitty’s Cuisine (erhältlich bei Fressnapf)

Wichtig: Ich habe einige Katzen und Hundehalter kennen gelernt, die ihrem Tier ausschließlich Trockenfutter geben, also das Nassfutter einfach weglassen. Davon rate ich komplett ab, reines Trockenfutter enthält zum einen meist super viele Kohlenhydrate wie z.B. Maismehl und zum anderen fehlt eurem Tier einfach die Flüssigkeitszufuhr. In gutem Nassfutter ist zumeist bis zu 80% Flüssigkeit enthalten und kommt eben dem „orignialen“ Futter das unser Tier in der freien Natur erlegen würde ziemlich nahe, daher investiert unbedingt in Nassfutter… eurem Vierbeiner und seiner Gesundheit wegen!

 

BIO und 100% Lebensmittelqualität: Natur für meine Mietzen, das Trockenfutter:

Tipps für das richtige Trockenfutter

Das Trockenfutter sollte zwingend neben einem hohen Anteil von tierischen Rohstoffen ( mindestens 60%) auch vitaminreiche Kost wie Beispielsweise Beeren- und idealerweise auch einen Frischfleischanteil ( mind. 20%) enthalten. Diese Art von Futter ist für euren Vierbeiner für den Kaumuskel und vor allem für die Zähne und auch die Zahnreinigung wichtig.

Wichtig: Auch hier habe ich einige Katzenbesitzer kennen gelernt, die ihrem Tier immer, das heißt ganztägig Trockenfutter zu Verfügung stellen. Davon rate ich definitiv auch ab, denn wir Menschen neigen ja auch dazu Lebensmittel wie Chips oder Snacks einfach aus „Langeweile“ zu essen, wenn diese einfach nur herumliegen und immer frei zugängig sind! 😉

Hier meine Favoriten für die Trockenfutternahrung [Werbung]:

 

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  • Kitty’s Cuisine (erhältlich bei Fressnapf)
  • Real Nature (erhältlich bei Fressnapf)
  • Yarrah Organic Petfood (erhältlich bei Denns-Biomarkt)

 

Preise:

Sicherlich fragt ihr euch nun, wie teuer ein solches Bioprodukt ist, das eben aus „echten“ Lebensmitteln besteht. Ich kann euch hier nur pauschal sagen, dass ihr für ein Produkt aus der Nassfutterabteilung für 100 Gramm ca. 1,29€ bezahlt und ein gutes Trockenfutter bei 3,99€ für 300 Gramm liegt.

Investiert in die Gesundheit eurer Tiere- sie werden es euch danken und die Tierarztkosten bleiben klein!

 

Wie oft und vor allem wieviel Futter sollte meine Katze täglich bekommen?

Hauskatze

 

Diese Frage ist super schwierig zu beantworten, ich kann euch hier nur Tipps geben, wie ich das handhabe. Auf jeden Fall solltet ihr zwingend unterscheiden:

  • Freigängerkatzen: Wenn eure Katze draußen aktiv ist, dann solltet ihr nicht vergessen, dass viele Tiger eben nun mal verschiedene Anlaufstellen für Futter haben, das heißt sie besuchen andere Haushalte und erhalten dort oftmals zusätzliches, leider teilweise auch „schlechtes“ Futter, sei es von der lieben Nachbarin oder von der Oma, die nur ein paar Meter weiter weg wohnt. Katzen sind Gewohnheitstiere und gewöhnen sich daher super schnell an ihre neuen „Futtermenschen“! Macht hier also nicht den Fehler und stellt wahllos Futter zu Verfügung, sondern teilt diese auf den ganzen Tag auf, damit die Katze immer wieder zu euch nach Hause kehrt!
  • Stubentieger: Hier solltet ihr unbedingt darauf achten, dass ihr zu regelmäßigen Zeiten füttert und ihr euch mit den Tieren beschäftigt, denn sogenannte Wohnungskatzen benötigen eben auch Bewegung um nicht an Gewicht zu zulegen. In meinen Augen habt ihr hier einen kleinen Vorteil gegenüber Freigängern: Ihr könnt genau kontrollieren wie viel und vor allem was eure Lieben zum Essen kriegen, denn leider sind Katzen bei ihrer Futterauswahl oftmals sehr wählerisch und essen dann eben als Freigänger lieber die Produkte mit den Geschmacksverstärkern bei der Nachbarin, als eure teuren Bioprodukte.

Darf ich meine Katze mit Leckerlies verwöhnen?

Genau wie wir Menschen Süßigkeiten lieben und es wichtig für unsere Seele ist, ab und an einfach etwas kalorienstarkes zu Essen, so mögen auch Tiere manchmal verwöhnt werden. Hier solltet ihr einfach nur auf die Menge achten, am besten habt ihr einen festen Tag, an dem ihr beide naschen dürft- das hilft übrigens dann Mensch und Tier das Idealgewicht zu halten! 🙂

Meine Wahl für Leckerlies [Werbung]:

 

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  • Real Nature (getrocknetes Biofleisch)
  • Dreamies Bits
  • Gim Cat
  • Milchprodukte wie Käse oder lactosefreie Milch (Vorsicht: Katzen vertragen, genau wie viele Menschen das Enzym Lactose nicht)
  • Katzengras (super wichtig für die Verdauung)

Welches Streu ist für das Katzenklo am besten?

Katze von Stylegart by Ramona

Hier streiten sich auch die Geister. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere einfach immer Naturprodukte bevorzugen, daher verwende ich ein natürliches Streu aus 100%Pflanzenfasern.

Meine Wahl für ein gutes Katzenstreu [Werbung]:

 

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  • BIOPLAN- Ökokatzenstreu
  • CATS’BEST ÖkoPlus

Fazit:

Nahrungsmittel für Tiere

Ich gebe meinen Katzen 2 mal am Tag je 50 Gramm Nassfutter und je eine handvoll Trockenfutter, ab und an ein Leckerlie oder auch mal ein Knochen mit gedünstetem Fleisch zum abnagen. Genau wie bei uns Menschen hat jedes Tier einen anderen Stoffwechsel und ihr solltet einfach darauf achten wie viel Bewegung oder Auslauf euer Tier hat um dann den genauen Futterbedarf mit Hilfe einer Waage zu ermitteln und ihr solltet dann auch mit der Familie und den lieben Nachbarn sprechen, damit euer Tier das Futter bekommt, das es verdient! Denn nicht nur wir Menschen haben das Recht auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung!

 

 

Wer sich ein Tier anschafft, hat in meinen Augen auch die Verantwortung dieses gesundheitlich zu unterstützen, zumal ihr bei einer artgerechten und gesunden Ernährung auf Dauer die Tierarztkosten verringern könnt! 😉

 

 

 

Wie findet ihr meinen ausführlichen Artikel über Tiernahrung?

Habt ihr auch Vierbeiner zu Hause, wenn ja welche?

Wie handhabt ihr das mit dem Futterkonsum?

Logo Tiernahrung

 

 

 

 

 

 

stylegart

2 Comments

  1. Ich barfe meine zwei Katzen zu ca. 25%.
    Und ich merke wie sehr meine zwei Fellnasen darauf stehen. Irgendwann will ich mich noch näher damit auseinander setzen, damit ich auch weiß welche Zusatstoffe ich beifügen muss, damit ich mehr barfen kann. Ich bereite bisher immer alles selber zu und friere kleine Päckchen ein, dann bin ich immer vorbereitet 🙂

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    • Hallo Anni,

      vielen Dank für dein Feedback! Das du barvst finde ich super, ich bin auch schon eine ganze Weile am Überlegen ob wir das anfangen sollen!?

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